Nari Bollguri

Seit dreieinhalb Jahren bin ich hier in Berlin-Wedding, um die 2004 entstandene Gemeinde zu unterstützen. Zunächst konnte ich bei der Kinderarbeit im nahe gelegenen Park helfen und auf den Plätzen evangelisieren, inzwischen hat Gott die Zeit wunderbar benutzt und viele Türen zu Kindern in der Nachbarschaft, aber auch zu Erwachsenen aus vielen Nationen, Kulturen und Religionshintergründen für die Verkündigung der frohen Botschaft geöffnet. Es ist ein Privileg, einfach da sein zu können, um den Bedürfnissen der Menschen in ihren Nöten zu begegnen, um offen zu sein für alles, was der Herr möchte. Besonders freut mich als ehemaliger albanischer Moslem der zunehmende Kontakt zu den Moslems in unserer Stadt. Etliche Moslems, auch viele Albaner besuchen inzwischen unsere Gemeinde, einige sind zum Glauben an Jesus Christus gekommen und können nun wiederum selbst Licht und Salz in ihrem familiären und sozialen Umfeld sein. Seit zwei Jahren führen wir ein Krippenspiel durch, zuletzt nahmen Kinder aus neun unterschiedlichen Nationen teil, selbst muslimische Kinder verkündeten die frohe Botschaft vor ihren Eltern. Auf meinem Herz liegt es, dass die Menschen durch uns Gottes Liebe erkennen und Ihn selbst in ihrem Leben erfahren möchten. Viele haben inzwischen Gottes Wort gehört, Kinder wie Erwachsene.

Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe!
Matthä 28, 19+20

Meine Dienste momentan sind Kinderarbeit, ein offener Spieleabend samstags mit einer kleinen Andacht über einen Psalm, und die wöchentliche Andacht an unserem Gebetsabend. Darüber hinaus bin ich dankbar, einfach Zeit haben zu können, um zu evangelisieren, für die Menschen da zu sein, in der Seelsorge, für Gespräche und Gebet, für Besuche, um sie zu ermutigen - durch meinen Glauben gerade in der oftmals schwierigen persönlichen Situation als Körperbehinderter.

Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand schließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.
Offenbarung 3,8

Das darf ich in Berlin erleben. Ich bin schwach, habe oft keine Kraft, doch Gott gebraucht mich wie Er möchte.

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen.
Römer 1,16